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Über Mich

Börteçin Ege
Ich habe an der TU Wien Informatik studiert. Im Gegensatz dazu, was viele Menschen glauben, ist Börteçin nicht mein Familienname, sondern mein Vorname und Ege (die Ägäis) ist nicht mein Vorname, sondern Familienname. Ursprünglich komme ich aus Istanbul. Ich bin jedoch Dank dem Beruf meines Vaters seit meiner Kindheit durch die halbe Welt gereist. So habe ich einen Teil meiner Kindheit in Frankfurt/Main (Deutschland) und dann in Sydney (Australien) verbracht, wo ich teilweise auch in die Grundschule (Paramatta East Public School) gegangen bin. Wieder durch meine Eltern begann ich mit dem 17. Lebensalter in Wien zu leben und studieren. Schon früh interessierte ich mich für die menschliche Intelligenz und das Gehirn. Inspiriert auch durch die Science Fiction Romane von Arthur C. Clarke und Isaac Asimov sowie meinen ersten Computer (Sinclair ZX Spectrum), welche ich mit 13 Jahren von meinen Eltern bekam, wollte ich schon damals, in Zukunft im Bereich Künstliche Intelligenz (AI) arbeiten. Daher habe mich nach der Schule entschieden, Informatik zu studieren. Während meines Studiums arbeitete ich lange Jahre als Hilfswissenschaftler an verschiedenen Instituten der TU-Wien, als Werkstudent bei der Hewlett-Packard, bei der Alcatel AG in Wien und lange Jahre bei der Siemens AG in den Bereichen Power Generation (ehemals die Kraftwerksunion, KWU), Corporate Technology sowie I&S (Siemens Industrial Solutions and Services) in Erlangen in Deutschland. Auch meine Diplomarbeit habe ich bei der Siemens AG (KWU) geschrieben. Durch ein Siemens-Stipendium habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit für die KWU fast ein Studienjahr lang zwei miteinander gekoppelte relationale Datenbanken modelliert und entwickelt, die miteinander Informationen austauschen und teilweise semantische Überprüfungen im Bezug auf bestimmten technischen Eigenschaften von verschiedenen Siemens-Gasturbinen durchführen konnten (Entwicklung einer Datenbank für die kaufmännische Abteilung der Kraftwerksunion unter Berücksichtigung der Qualitätsanforderungen nach ISO 9001 (Supervisors: Prof. Dr. Georg Gottlob und Prof. Dr. Markus Stumptner. Institut für Informationssysteme, Abt. Datenbanken & Artificial Intelligence, TU Wien). Die Datenbank war auch nach mir jahrelang produktiv im Einsatz.

Nach meinem Studienabschluss (2005) bin ich von der Siemens AG (Österreich) beauftragt worden, im Rahmen meiner Dissertation an der TU Wien die Semantic Web Technologien auszuloten. Mein Dissertationsthema war Implementation von Ontologien und Kollaborationsagenten für Bildung von virtuellen Organisationen im Semantic Web. Das Thema war genug komplex und es waren jedoch damals weder ausreichende Literatur noch die entsprechenden Standards vorhanden, zumindest nicht in ausgereifter Form... Aus diesen Gründen habe ich mich fast nach einem Jahr entschlossen, meine Dissertation nicht mehr weiterzuführen. Nachdem ich eine Stelle in Frankfurt/Main angenommen hatte, begann ich wieder in Frankfurt/Main zu leben und als Entwickler und Datenbankspezialist weiterzuarbeiten (LHS/Ericsson AG, Commerzbank AG).

Insbesondere seit der Einführung von notwendigen Standards und der Entwicklung von für die Programmierung notwendigen Semantic Web Tools in den letzten Jahren habe ich wieder angefangen, mich mit semantischen Technologien wieder intensiv zu beschäftigen. So war ich u.a. für die Architektur und Modellierung des Semantic Web Moduls in EUROSTARS-Projekt SAKUWASSA in Ankara verantwortlich. Ich bin auch der Gründer der Arbeitsgruppe Semantic Web in XING (3500 Mitglieder) und war schon damals einer der ersten im deutschsprachigen Raum, der Trainings über die Semantic Web Technologien angeboten hat. Zuletzt war ich der federführende Herausgeber des Buchs Corporate Semantic Web - Wie semantische Anwendungen in Unternehmen Nutzen stiften, welches in 2015 beim Springer-Verlag erschienen ist.

Ich lebe und arbeite seit 2013 wieder in Wien. Meine Fachschwerpunkte sind Corporate Semantic Web, Semantische Suchmaschinen und Semantic Web Architekturen.

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